Nordhäuser Brennereitradition

 29.80

Dabei ist ein beeindruckendes Werk entstanden, das die 500-jährige Geschichte lebendig werden lässt. Sie spannen den Bogen vom kurzen Exkurs zur Stadtentwicklung über das Gärungsgewerbe und ihre wissenschaftlichen Grundlagen, das Brauereiwesen als Mutter der Brennerei, über die Geschichte des Nordhäuser Branntweins, der Darstellung der einstigen Nordhäuser Kornbranntwein-Brennereien und Likörfabriken

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Beschreibung

Seit Anfang des 16. Jahrhunderts wird in Nordhausen Branntwein gebrannt. Zu Beginn war es freilich nicht der später so berühmte „Korn“. Man verarbeitete anno dazumal Rückstände der Weinherstellung viele Jahrzehnte nur für den Hausgebrauch. Seitdem sind fünf Jahrhunderte darüber ins Land gegangen. Bis heute hat der „Echte Nordhäuser“ nichts von seinem guten Ruf eingebüßt. Die Nordbrand Nordhausen GmbH ist Marktführer in der Kornherstellung. Pünktlich vor dem denkwürdigen Korn-Jubiläum erscheint nun das Buch „500 Jahre Nordhäuser Brennereitradition“, das man durchaus als Standardwerk der Geschichte des Brennereiwesens in Nordhausen bezeichnen kann.

Die Autoren Hans-Dieter Werther, letzter Spross der Brennereifamilie Georg Hügues, Paul Ludwig Schierholz und der Verleger Steffen Iffland lassen in ihrem Werk den Industriezweig lebendig werden, der Nordhausen in aller Welt bekannt und berühmt gemacht hat. In mühevoller Kleinarbeit haben die drei Nordhäuser alles zusammengetragen, was zur Bereicherung und Vervollkommnung der Geschichtsschreibung über das Nordhäuser Brennereiwesen dienlich ist.

Dabei ist ein beeindruckendes Werk entstanden, das die 500-jährige Geschichte lebendig werden lässt. Sie spannen den Bogen vom kurzen Exkurs zur Stadtentwicklung über das Gärungsgewerbe und ihre wissenschaftlichen Grundlagen, das Brauereiwesen als Mutter der Brennerei, über die Geschichte des Nordhäuser Branntweins, der Darstellung der einstigen Nordhäuser Kornbranntwein-Brennereien und Likörfabriken bis hin zu Nordbrand Nordhausen, den Branntwein-Reinigungsfabriken in der Stadt und der „Enthaltsamkeitsbewegung“ gegen Alkoholmissbrauch.

Der Leser erfährt einiges über die Partner der Branntwein-Industrie, wie die Malzfabriken, Böttcher und Fuhrbetriebe, die schweren Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und den schweren Neubeginn. Fast 700 Abbildungen – darunter noch nie in der Öffentlichkeit gezeigte Aufnahmen, Skizzen, Tabellen und Dokumente sowie zahlreiche Zeitzeugenberichte ehemaliger Brennerbesitzer ergänzen die im Buch abgehandelte Geschichte des Brennereiwesens in Nordhausen. Viel Material stammt aus dem Fundus von Hans-Dieter Werther und Paul Ludwig Schierholz. Aber auch zahlreiche Privatpersonen haben Dokumente, Fotos, Chroniken und Informationen zur Verfügung gestellt und somit zum Gelingen des Werkes beigetragen.

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