Das Schicksal der Nordhäuser Juden

 14.90

Wir konnten für die 2. Auflage die Zahl der Namen auf 525 erhöhen, so Dr. Schröter.
Auf Grundlage des Buches, so Schröter, sei es nun auch möglich, den Wunsch vieler Überlebender zu erfüllen: Eine Gedenkplatte mit den Namen all jener Nordhäuser Juden zu erstellen, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Nordhausens Kulturdezernentin Hannelore Hasse sagte die Erstellung einer solchen Platte zu. Der entsprechende Stadtratsbeschluss sei schon gefasst.

Vorrätig

Beschreibung

Im Jahr 2008 erschien auf Initiative von Dr. Manfred Schröter und des Verlegers Steffen Iffland der Titel:

„Geschichte der Juden in Nordhausen von Heinrich Stern“. Hierzu erteilte die Tochter des Autors, Eva Slonitz geb. Stern in Baltimore (USA), ihre freundliche Genehmigung. Schon damals war geplant, auch den Titel: Die Verfolgung der Nordhäuser Juden von Dr. Manfred Schröter neu aufzulegen. Dr. Schröter überarbeitete das Buch und konnte weitere Schicksale Nordhäuser Juden klären.

Durch das Bundesprogramm: „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ wurde das Projekt unterstützt. So wird das Buch in 2 Lesungen vorgestellt und ca. 300 Bücher an Nordhäuser Schulen als Klassensätze zu je 25 – 30 Stück verteilt. Durch die Unterstützung konnte auch der Buchpreis reduziert werden, so dass dieses qualitativ hochwertige Buch für nur 14,90 Euro erhältlich ist.

Die Buchvorstellung

Im vollbesetzten Veranstaltungssaal des Museums „Flohburg | Das Nordhausen Museum“ hat jetzt Dr. Manfred Schröter die 2. überarbeitete Auflage seines Buches „Die Schicksale der Nordhäuser Juden zwischen 1933 und 1945“ vorgestellt. Die 1. Auflage hatte Schröter Mitte der 1990-er Jahre – damals war er Bürgermeister der Stadt Nordhausen – herausgegeben…

„Die 1. Auflage war vergriffen, sie enthielt darüber einige Unkorrektheiten. Und auch aufgrund der aktuellen exzellenten und gegenüber der 1. Auflage sehr viel breiteren Recherchemöglichkeiten über das Internet war die Überarbeitung überfällig“, sagte Dr. Schröter bei der Vorstellung.

So habe das 1. Buch 450 Nordhäuser aufgelistet, die nach den Rassegesetzen der Nazis als Juden- bzw. so genannte Halbjuden galten. „Wir konnten für die 2. Auflage die Zahl der Namen auf 525 erhöhen“, so Dr. Schröter. Auf Grundlage des Buches, so Schröter, sei es nun auch möglich, den Wunsch vieler Überlebender zu erfüllen: Eine Gedenkplatte mit den Namen all jener Nordhäuser Juden zu erstellen, die während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Nordhausens Kulturdezernentin Hannelore Hasse sagte die Erstellung einer solchen Platte zu. Der entsprechende Stadtratsbeschluss sei schon gefasst.

Dr. Schröter dankte dem 18-jährigen Maximilian Schröter – Praktikant im städtischen Kulturamt – für dessen Unterstützung bei Recherche und Redaktion des Buches. Maximilian las anlässlich der Vorstellung gemeinsam mit der 19-jährigen Franziska Raabe Passagen aus dem Buch.

Weiterer Link zum Thema:

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