SEELENMORD

Status

Erlebnisbericht eins misshandelten Kindes.

Gott schuf die Mütter
„Gott kann nicht überall sein, deshalb schuf er die Mütter.“
Selten so gelacht. Dieses Zitat habe ich schon oft gehört – und regelmäßig wird mir übel. Wenn ich einen guten Tag habe, und die wurden mit den Jahren deutlich mehr, kann ich müde lächelnd abwinken. An weniger guten Tagen kommt die Vergangenheit noch immer erschreckend nah an mich heran. Setzt mir zu, schafft es manchmal, mich in den Würgegriff zu nehmen.

Dann kriege ich Panik, empfinde Todesangst. Nun, das kommt, wie gesagt, nicht mehr so häufig vor. Trotzdem fühle ich mich in diesen Augenblicken wieder wie das Kind, das ich einst war, aber schon lange nicht mehr bin: ausgeliefert, ungeliebt, allein.
Damit will ich keinesfalls um Mitleid heischen oder auf die Tränendrüse drücken. Es war schlicht und ergreifend so. Die Vergangenheit hängt, wie eine zweite, morsche Haut an mir – ich kann sie bis heute nicht vollständig abstreifen.
Natürlich weiß ich, dass dieses eingangs genannte Zitat auf die meisten Mütter zutrifft. Das ist auch gut so. Mutter sein ist etwas Wunderbares – auch für mich. Dabei bin ich nicht mal sicher, ob ich zu der Gruppe gehöre, an die sich das Zitat richtet. Obwohl ich meine Kinder – fünf an der Zahl – über alles liebe und sie mir das Wichtigste im Leben sind bzw. waren: Auch, nachdem ich meine Tochter 1973 zur Adoption freigeben und von zwei Söhnen
bereits Abschied nehmen musste. Meine Kinder sind mir – neben meiner Frau Silvi – das Wichtigste. Doch das ist eine andere Geschichte.
Ich habe immer alles getan, damit es meinen Kindern gut geht. Ich bin sicher, das kann ich guten Gewissens behaupten. Wenngleich manch‘ Außenstehender das wohl nicht so sieht.
Eins vorweg: Es ist keinesfalls meine Absicht, mich auf das mir Zugefügte zurückzuziehen – so nach dem Motto: „Moment mal, …

 

Das Leben des Kindes ist Spiel:

Hervorgehoben

Friedrich Fröbels Spielpädagogik heute für Kindergarten, Schule und Familie Gebundene Ausgabe in 2 Bänden von Matthias Brodbeck

Einführende Worte zum Buch

Kaum ein anderer Pädagoge wurde und wird mit frühkindlicher Bildung und Erziehung so stark in Zusammenhang gebracht, wie Friedrich Wilhelm August Fröbel. Das verwundert nicht, war er es doch, der mit der Gründung des ersten Kindergartens deutlich machte, dass die frühe Kindheit eine sehr bedeutungsvolle Phase der Individualentwicklung ist.

Cover des Buches

Mit dem Fröbelschen Kindergarten und seinen Arbeiten zur Elementarpädagogik wurde der wohl entscheidende Schritt, weg vom „Bewahren“ und hin zu Einrichtungen, welche sich der Erziehung, Bildung und Betreuung widmen, getan. Der Einfluss Fröbelscher Pädagogik setzt sich darüber hinaus im Bereich der schulischen Bildung fort und gibt wesentliche Impulse für die Metapher vom „lebenslangen Lernen“.

Das Buch von Dr. Matthias Brodbeck folgt in diesem Zusammenhang dem ganzheitlichen Ansatz, der Fröbel in seinem theoretischen Herangehen an komplexe pädagogische Prozesse und seinem praktischen Wirken als Pädagoge immer ein zentrales Anliegen war. Es ist diesbezüglich geschichtliche Einordnung, Lehrmaterial und Grundlage für die konzeptionelle Ausgestaltung von Fröbeleinrichtungen gleichermaßen.

In Gesprächen mit Praktikerinnen und Praktikern, insbesondere aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung und Erziehung, wird immer wieder die Frage nach einer fröbelspezifischen und auf die Herausforderung der Gegenwart ausgerichteten Zusatzausbildung aufgeworfen. Diesem Wunsch Rechnung tragend, bietet die Fröbelakademie Deutschland ein modulares Fröbeldiplom in digitaler und analoger Form an, welches das vorliegende (Lehr-) Buch als theoretische Grundlage des Wissenserwerbs nutzt.

Mit der postgradualen Ausbildung soll den Absolventinnen und Absolventen pädagogisch-methodisches Rüstzeug vermittelt werden, um Fröbelsche Pädagogik bewusst in die moderne Bildungs- und Erziehungslandschaft implementieren zu können. Ungezählte Kindergärten in Deutschland und der Welt tragen den Namen „Friedrich Fröbel“. Dem Grundsatz folgend – dort, wo „Fröbel“ im Namen der Einrichtung steckt, muss sich auch Fröbel im Konzept, im Tageslauf, in der Ausstattung und natürlich in der pädagogischen Arbeit wiederfinden – bietet sich auf der Basis des vorliegenden Buches die Möglichkeit, konzeptionelle und qualitative Anforderungen an Fröbelkindergärten zu formulieren und mit entsprechenden, überprüfbaren Kriterien zu untersetzten. Diese Kriterien dienen, zusammengefasst in einer Richtlinie zur Bewertung und Zertifizierung von Fröbelkindergärten, der Fröbelakademie Deutschland dazu, betreffenden Einrichtungen ein dementsprechendes Alleinstellungsmerkmal zu bescheinigen.

Abschließend sei gestattet, dem Buch viele interessierte Leserinnen und Leser zu wünschen. Auf Grund seiner Praxisnähe bietet es nicht nur Pädagoginnen und Pädagogen die Möglichkeit, sich neue Blickwinkel und Fortbildungsmöglichkeiten zu erschließen. Gleichermaßen ist es interessante, animierende und bildende Lektüre für Eltern, um mit den täglichen Herausforderungen, vor die sie durch ihre Kindern in unserer spannenden Gegenwart gestellt werden, besser und zielgerichteter umgehen zu können. Schließlich geht es um nichts Geringeres, als das Erbe eines der bemerkenswertesten Pädagogen der deutschen Geschichte zu bewahren und seine bahnbrechenden Ideen und Erkenntnisse in der heutigen Zeit zu nutzen und weiterzuentwickeln. Normann Kühn Fröbelakademie Deutschland

von Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. (Herausgeber), Matthias Brodbeck (Autor) 

Produktinformation

  • Herausgeber: ‎ Druck und Verlag Iffland (13. September 2021)
  • Sprache: ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe: ‎ 520 Seiten
  • ISBN-10: 393935743X
  • ISBN-13: 978-3939357438