Nordhausen am Reichshofrat

Hervorgehoben

Nordhausen einst eine freie Reichsstadt war direkt dem Kaiser unterstellt. Daher mussten alle Streitigkeiten und Klagen in Wien am Reichshofrat eingebracht werden. Ein Forscherteam um Dr. Stephan Wendehorst, hat die Nordhäuser Ereignisse erfasst.

Am 14. August 2024 erschien der neue Sonderband der Nordhäuser „Gelben Reihe“ mit dem Titel „Nordhausen am Reichshofrat / Regesten“. Autor Dr. Kevin Hecken und Herausgeber Dr. Stephan Wendehorst (Universität Wien) stellten das Werk im Rahmen der öffentlichen Buchpräsentation in Nordhausen vor. Stiftungsvorstand Dr. Helge Wittmann würdigte in seinem Grußwort die geleistete wissenschaftliche Arbeit und stellte deren hohen Rang für die Stadtgeschichte Nordhausens heraus.

Der Band dokumentiert die Ergebnisse des von der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung ermöglichten Erschließungsprojekts zu den Nordhäuser Rechtsstreitigkeiten vor dem Wiener Reichshofrat von Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1802. Jetzt kaufen

Gastbeitrag: Eine Zwangsehe Anno 1789

In den Medien wird heute viel über Zwangsehen berichtet

Die gab es schon, wie die folgende Begebenheit zeigt, vor gut 200 Jahren, allerdings unter anderen Vorzeichen.

Im Forsthaus zu Paulinzella in Thüringen war Johann Ludolph Offeney (1726-1799) ab 1753 Zeugmeister und Revierförster. Dessen Tochter wurde am 23.7.1764 in der für Paulinzella zuständigen Kirche in Milbitz bei Rottenbach auf den Namen Louise Antonia Friederica getauft. Weiterlesen

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Ich führe für Sie bundesweit Forschungen in deutschen Archiven und Bibliotheken durch. Die Ergebnisse stehen Ihnen dann in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Neben ganzen Ahnenreihen erforsche ich auf Wunsch auch einzelne Personendaten.