Heeres-Munitionsanstalt Ludwigshall Wolkramshausen

Hervorgehoben

Die Gesamtgeschichte des Schachtes “Ludwigshall” Wolkramshausen mit der Sprengstoffkatastrophe im Jahre 1942 mit 145 Todesopfern

Zum Shop

Vorwort

Am 29. Juli 1942 ereignete sich in der unterirdischen Heeres-Munitionsanstalt Wolkramshausen bei Nordhausen in 660 Meter Tiefe eine Großexplosion, die mindestens 145 dort größtenteils zwangsweise Beschäftigten das Leben gekostet hatte.

Cover der Publikation

In der DDR-Zeit waren darüber nur äußerst spärliche Informationen verfügbar. Zeitzeugen haben nicht berichtet; hätten sie damit doch freiwillig zu erkennen gegeben, dass sie einst in einer geheimen Munitionsfabrik der faschistischen Wehrmacht gearbeitet haben, in der großkalibrige Geschossmunition in großen Mengen hergestellt worden war, die Soldaten und Zivilisten der alliierten Siegermächte den Tod gebracht hatten.

Weiterlesen

Die Bombardierung von Nordhausen Teil I.

Hervorgehoben

Ein Zeitzeugenbericht von Heinz Eiling, Jg 1931

In Nordhausen wurde in diesen Tagen den Luftangriffen auf Nordhausen vor 75 Jahren gedacht, bei denen 8800 Menschen ihr Leben verloren und die Stadt zu 75 Prozent zerstört wurde.

Wie ich den 3. und 4. April 1945 in Nordhausen erlebte!

Wenn ich heute, 75 Jahre nach den schweren Bombentagen auf Nordhausen meine eigenen Erlebnisse noch niederschreibe, dann in der Absicht, der Nachwelt die Erinnerung an dieses Inferno zu erhalten und zu mahnen, dass sich so etwas nicht wiederholt.

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich als 13 jähriger Junge am 3. April von der Firma Tennecker & Sommer in der Langen Straße im Handwagen einen Sack Kohlen holte und gegen 16 Uhr der erste Bombenangriff begann. Bereits auf dem Frauenberg angelangt, musste ich in einem Haus Schutz suchen, als in der Neustadtstraße und anderen Stellen Bomben detonierten. Nach dem Angriff eilte ich nach Hause zum Petersberg, sah nach meiner Mutter, die mich umarmte und sich freute, das mir nichts passiert war.

Weiterlesen

Schütze Arsch im letzten Glied

Hervorgehoben

Schütze Arsch im letzten Glied. Ein ungeschminkter Erlebnisbericht eines 17jährigen Soldaten im II. Weltkrieg
Kaserne-Krieg-Russische Kriegsgefangenschaft 1943-1945 von Werner König.

Auch 75 Jahre nach den Ereignissen ist die Nachfrage ungebrochen. Der Autor wurde nach seiner Lehre zur Wehrmacht einberufen. Er beschreibt eindringlich seine Erlebnisse, das Finden neuer Freunde und das Verlieren von Kameraden. Seine Flucht vor den Russen, die Verwundung und Überführung in ein Lazarett. Seine Verwundung und sein junges Alter führten vermutlich dazu, dass Werner König eine lange Gefangenschaft erspart blieb.

Gut drei Jahre dauerte die Drucklegung, nicht die Überarbeitung, vielmehr die kurzen Nächte des Autors waren es, die ihm nach über 60 Jahren immer wieder Details einfielen ließen. Er hat sein Leben lang nicht viel darüber gesprochen, aber er wollte seine Erlebnisse niederschreiben und zur Mahnung wissen, damit nie wieder “Kinder” in den Krieg geschickt und somit zum “Schütze Arsch im letzten Glied” werden.
Das Buch ist hier im Shop erhältlich